Zentrum Werkzeugbau in Hannover gestartet

VDMA Werkzeugbau

Die institutsübergreifende Zusammenarbeit von IFW, IFUM, IW, ifs und IPH für den Werkzeugbau stand im Mittelpunkt der Gründungsveranstaltung. Über 40 Teilnehmer trafen sich im Produktionstechnischen Zentrum (PZH) auf dem neuen Maschinenbau-Campus in Garbsen bei Hannover.

20.02.2019 – „Ziel des Zentrums für Werkzeugbau ist die institutsübergreifende Zusammenarbeit für den Werkzeugbau“, sagte Prof. Berend Denkena, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen der Universität Hannover am Mittwoch in Garbsen in seiner Eröffnungsrede. „Wir planen themenspezifische Forschungsarbeitskreise und eine jährliche Fachtagung“ so Denkena weiter.

Beteiligt am neuen Zentrum Werkzeugbau sind die hannoverschen Institute für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW), für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM), für Integrierte Produktion Hannover (IPH gGmbH), für Werkstoffkunde (IW) und das Institut für Füge- und Schweißtechnik (ifs) der TU Braunschweig. Mit dem IPH verbindet den VDMA Werkzeugbau eine langjährige gute Partnerschaft beim Arbeitskreis Werkzeugbau (AKWZB).

Am Vormittag stellten die beteiligten Institute ihre aktuellen Forschungsprojekte vor. Dabei reichte die Themenvielfalt von der Sensorik im Druckgießwerkzeug (ifs) über die Fabriklayout-Optimierung mit automatischer Zustandserfassung per Drohne (IPH) oder das Schweißen im Tiefziehwerkzeug (IFUM), Digitalisierung (ifw) bis hin zu Stählen, die sich im Produktionsprozess immer wieder selbsthärten (IW).

Nach der Führung durch die Institute am PZH mit Projektstationen und dem gemeinsamen Mittagessen wurde im großen Kreis lebhaft über erste Themenvorschläge der beteiligten Institute diskutiert. Aus den Ergebnissen entwickelt das Zentrum Werkzeugbau nun Projektvorschläge für die themenspezifischen Treffen.

Weitere Informationen über das Zentrum Werkzeugbau und die Veranstaltung finden Sie unter: www.zentrum-werkzeugbau.de